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Zur Person Martin Burchard

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Seit dem Jahr 2002 arbeitet der Tübinger Künstler Martin Burchard an seiner Idee vom Christus-Projekt. Dies ist nicht selbstverständlich, denn Burchard hatte zuvor viele Jahre seines Lebens im Bereich der fernöstlichen Religionen nach Antworten gesucht. Im Kontext einer Lebenskrise im Alter von 36 Jahren gab es zwei grundlegende Veränderungen in seinem Leben: Nachdem er bis zu diesem Zeitzpunkt nie etwas mit Kunst und Gestaltung zu tun gehabt hatte, begann er künstlerisch zu arbeiten. Gleichzeitig fand auch seine konsequente Hinwendung zum christlichen Glauben und zur christlichen Gemeinde statt. Burchard ist seither Mitglied der Tübinger Jakobusgemeinde. Von Anfang an ging es ihm darum, mit den Mitteln der bildenden Kunst die kraftspendenden und freudvollen Aspekte des christlichen Glaubens für das Auge erlebbar zu machen. Burchard nennt seine Arbeiten ‚Predigt für das Auge – Zeigwerke des Glaubens’. Im Christus-Projekt ist es ihm besonders wichtig, Jesus als den auferstandenen Christus ins öffentliche Bewusstsein zurück zu bringen. Burchard sagt: „Buddhafiguren waren für mich früher sehr viel einladender als die weit verbreiteten Kreuzigungsdarstellungen, die mich schlicht und ergreifend abgeschreckt haben. Ich war damals lange Zeit in innerer Not und auf der Suche nach Kraftquellen. Wie hätte ich wissen sollen, dass es im christlichen Glauben um Auferstehung geht, wenn mir ständig nur ein Foltertod vor Augen gehalten wurde. Und die Kreuze ohne Korpus hatten für mich einen starken Bezug zu Friedhöfen.“ Die Christus-Silhouette, die Burchard gestaltet hat, soll nun den österlichen Aspekt des christlichen Glaubens verbreiten.

Diese Christus-Silhouette findet sich als Goldfolienprägung auf den Postkarten. Burchard:“ Ich würde mich sehr freuen, wenn diese Postkarten in großer Zahl in die Welt hinaus geschickt würden und dazu führten, dass insbesondere auch glaubensferne Menschen begreifen, dass der christliche Glaube eine unglaublich positive Kraftquelle mitten im Alltag sein kann.“

Mit derselben Christus-Silhouette hat Burchard zwei Klein-Skulpturen geschaffen: „Auferstehung“ und „Segnender“. Burchard: „Die Menschen, die in einen Laden gehen, sollen wenigstens die Wahlfreiheit haben, ob sie eine Buddhafigur oder eine hoffnungsfrohe Christusfigur kaufen möchten.“

Im Hinblick auf das Himmels-Kreuz, das Licht-Kreuz und das Lebenslinien-Kreuz sagt Burchard: „Die drei Kreuze sind für mich einladende Gestaltungen für die Frohe Botschaft. Wichtig war mir bei den Entwurfsarbeiten, dass hier kein christliches Retro-Design entsteht, sondern dass ich eine visuelle Formensprache auf der Höhe unserer Zeit finde, die auch glaubensferne Menschen erfreuen und einladen kann.“

Burchard, Jahrgang 1956, Diplom-Pädagoge, Schreiner, Absolvent der Akademie für Gestaltung i.H. Ulm.
Seine Arbeiten entfalten sich in einem weiten Spektrum: von kleinen Andachtsgegenständen bis zu großen Kunstinstallationen im Innen- und Außenbereich, von Malerei bis zu Meditationswegen in der Natur. Neben zahlreichen Ausstellungen und Auftragsarbeiten wurden die Arbeiten von Burchard bereits mehrfach ausgezeichnet.

Arbeiten von Martin Burchard finden Sie im Internet unter:
› www.atelier-burchard.de
› www.weiterweg.info
› www.jakobusaltar.de